>> lanzarote: 01.2013

deutschland zermürbt mit nur 96 sonnenstunden im dunkelsten winter seit 1951. ehe ich auch noch depressiv werde, ist der lang ersehnte sonnenschein auf lanzarote geradezu willkommen. diese abwechslung in der kalten jahreszeit hatte ich mir lange gewünscht. denn mein 30. geburtstag sollte mir unvergesslich bleiben: am liebsten an einem warmen fleckchen erde, am besten mit viel sonne - ach ja, und warum nicht gleich auf einem vulkan? hat man schließlich nicht jeden (geburts-)tag. gesagt getan - und es war die absolut goldrichtige entscheidung einmal mehr auf die kanaren zu fliegen. zwar teilt sich die meinung über lanzarote aufgrund seiner landschaftlichen eigenart oftmals in zwei lager - aber wer sich mit baumlosen und vegetationsarmen landstrichen, bizarren vulkankegeln, dunklen lavaströmen und vielen verschiedenen farbtönen in

rot-braun-schwarz anzufreunden vermag, der ist auf lanzarote genau richtig. zugegebenermaßen musste auch ich mich ein, zwei tage an diesen landschaftstyp gewöhnen, aber langweilig war es wirklich nie. belohnt wurde ich auf einsamen strandwanderungen mit imposanten sand- und steilküsten; völlig neu war mir zudem die hier betriebene form des weinanbaus; einzigartige vulkankegel und krater im parque nacional de timanfaya waren natürlich die augenweide schlechthin - allen voran "mein" vulkan mit panoramasteig, der montana blanca. und als krönender abschluss noch eine runde plane spotting aus nächster nähe.